Amethyst

Amethyst

Viele Legenden und Mythen ranken sich um jenen Edelstein, der mit seinen fast schon berauschenden Violett-Schattierungen seit Jahrtausenden die Menschen berührt. In der Antike schuf man aus dem Edelstein atemberaubende Skulpturen -wie etwa die Büste des Trajan- oder verzierte ihn mit den unterschiedlichsten Gravuren. Die griechische Jagdgöttin Diana soll sogar eine der von Bacchus favorisierten Nymphen in einen Amethyst verwandelt haben. Kirchliche und weltliche Fürsten schmücken sich seit eh und je gerne mit einem der wohl atemberaubendsten Edelsteine, die es gibt. Auch die russische Zarin Katharina die Große fand so viel Gefallen an diesem Stein, dass sie Tausende von Bergarbeitern kurzerhand in den Ural schickte, um die edlen Kristalle dort für sie abzubauen. Der Name „Amethyst“ lässt sich vom griechischen „amethystos“ ableiten, was gleichbedeutend mit „nicht betrunken“ ist. Denn viele gingen davon aus, dass sie der Stein vor Trunkenheit schützen würde. So mischte man dem einen oder anderen Trunkenbold pulverisierten Amethyst in seinen Becher, um ihn vor dem alkoholisierten Absturz zu bewahren. Vermutlich ist es daher kein Wunder, dass der Amethyst als Monatsstein für den Februar auserwählt wurde, da man heutzutage meist in diesem Monat Karneval feiert.

Strukturiert und eindrucksvoll

Zwar ähnelt der Amethyst aufgrund von Gewicht, Lichtbrechung und der Härte 7 den übrigen Quarzen, weist andererseits aber eine ungewöhnliche und sehr eigenwillige Struktur auf. Blickt man nämlich in die Tiefen dieses Edelsteins, erkennt man Lamellen und Felder in unterschiedlichen Lagen und von diversen Farbintensitäten. Die verschiedenen Gesteinsformationen in diversen Ländern begründen zusätzlich weitere Schattierungen. So zeigen sich Steine, die aus Brasilien stammen, meist in einem zarten Lila, während Madagaskar Edelsteine in eher rotvioletten Tönen hervorbringt. Amethysten mit dem wohl schönsten und intensivsten Farbton stammen aus Uruguay, erkennbar ebenfalls an den meist etwas fleckigen Impressionen. Liebhaber von bedeutenden Edelsteinen favorisieren meist jene makellosen Exemplare in feinstem Violett-Schimmer.

Das Wunder der Farbe

Die Favoritenrolle des einerseits weich und andererseits feurig erscheinenden und in unterschiedlichen Farben von Violett-Blau bis Pink-Violett schimmernden Edelsteins ist schnell definiert. Noch heute gibt er den Forschern viele Rätsel auf und überrascht immer wieder mit seinen Farbänderungen. So bleichen einige der Edelsteine schon bei Tageslicht fast völlig aus. Andere Amethysten hat man testweise hohen Temperaturen ausgesetzt und dabei weitere Verfärbungen festgestellt. In Bolivien fand man Kristallklumpen, die sich dann als zweifarbige Steine herausstellten. Man bezeichnet diese als Ametrin, da die Energiezustände von Eisen im gelben Citrin violette Farbfelder entstehen lassen.

Der Amethyst: Herkunft und Bedeutung

Besonders bedeutend für das Amethyst-Vorkommen sind Brasilien, Uruguay und Madagaskar. Im südlichsten Bundesstaat Brasiliens, Rio Grande do Sul, fand man um das Jahr 1900 einen Hohlraum und darin Amethyste mit einem Gesamtgewicht von 700 Zentnern. Knapp 100 Jahre später entdeckte man im US-Bundesstaat Maine eine Druse mit mehr als einer Tonne schleifbarem Amethyst. Bei uns gilt Idar-Oberstein als das deutsche Edelsteinzentrum. Früher stammten die Amethyst-Kristalle aus den Zillertaler Alpen, heute sind es meist die heimischen Funde, die in Edelsteine verwandelt werden. – Und wer zudem Freude an Überlieferungen und Sagen hat, erinnert sich beim Tragen des ungewöhnlichen Edelsteins daran, dass der Amethyst die Felder vor Stürmen und Heuschrecken und seinen Träger vor Schlangenbissen und bösen Geistern schützen soll. Hildegard von Bingen nutzte ihn zur Verschönerung der Haut und gegen Insektenstiche; andere wussten damit die Magensäure zu dämpfen und den Verstand zu beflügeln.

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