Peridot

Peridot

Der zauberhaft grüne Peridot gilt als Edelstein des Sommermonats August – eigentlich kein Wunder, zeigt er sich doch in einer erstaunlich grünen Farbvielfalt, die ihresgleichen sucht und bestens zur leichten Sommergarderobe passt. So reicht die Farbpalette vom begehrten und frischen Apfelgrün über das feine und leichte Gelbgrün bis hin zum Pistaziengrün und warmen Olivgrün. Gleich drei Namen hat dieser faszinierende Edelstein. Im Edelsteinhandel ist er als „Peridot“ bekannt; das Wort lässt sich vom griechischen „peridona“ ableiten und mit „Fülle geben“ übersetzen. Man nennt ihn auch „Chrysolith“ und bezeichnet ihn damit als „Goldstein“. Da er außerdem eine Varietät des Minerals Olivin darstellt, nennt man ihn mitunter auch direkt „Olivin“.

Ein Rückblick

Der sich heute als moderner Schmuckstein darstellende Peridot war bereits im frühen 2. Jahrtausend v. Chr. bekannt. Zu dieser Zeit fand man ihn etwa 70 Kilometer von der ägyptischen Küste entfernt auf der kleinen Vulkaninsel Zebirget. Um 1900 entdeckte man die Fundstelle im Roten Meer erneut und beutete sie im Laufe der Zeit komplett aus. Auch die Römer fanden Gefallen am Peridot, den sie liebevoll als „Smaragd des Abends“ bezeichneten. Denn eine wichtige Eigenschaft des Edelsteins zeigte sich darin, dass er auch bei wechselnden Lichtverhältnissen – heute etwa bei Kunstlicht – seine Farbe beibehielt. Durch die Kreuzzüge kam er schließlich nach Europa. Man findet ihn unter anderem als Verzierung in mittelalterlichen, europäischen Kirchen, etwa im Kölner Dom. Zur Zeit des Barock liebte man diesen gleichsam kraftvollen und eleganten Edelstein ganz besonders. Heutzutage ist er erneut sehr beliebt, da er gute Trageeigenschaften aufweist, als Unikat überzeugen kann und gleichzeitig als Serienschmuck in der Modewelt präsent ist.

Fundstellen des Peridot-Edelsteins

Seine Renaissance erlebte der leicht golden angehauchte, grüne Edelstein um 1995, denn zu diesem Zeitpunkt entdeckte man in der Kaschmir-Region Pakistans in etwa 4.000 Metern Höhe ein unglaubliches Peridot-Vorkommen. Unter schwierigsten Bedingungen wurden die Steine abgebaut und ins Tal gebracht. Sie präsentierten sich als feinste Exemplare, die man je vorher in Händen gehalten hatte. Teilweise waren sie ungewöhnlich groß und von solch unvergleichlich schöner Farbe und Transparenz, dass kreative Edelsteinschleifer sie später als Einzelstücke mit mehr als 100 Karat präsentieren konnten. Außerdem handelte es sich um einen solch ergiebigen Fundort, dass man die Nachfrage nach diesem faszinierenden Edelstein, den man in Anlehnung an die spektakulären Kaschmir-Saphire liebevoll „Kaschmir-Peridot“ nennt, immer noch befriedigen kann. Während die schönsten und kostbarsten Steine stetig aus der pakistanisch-afghanischen Region stammen, gibt es mittlerweile auch Fundstellen in Australien, Afrika, China, Myanmar und den USA. Wie bei manch anderen Edelsteinen ist es auch beim Peridot möglich, aufgrund der Einschlussmineralien seine Herkunft abzuleiten. So zeigen sich beispielsweise Peridots aus Myanmar in lebhaft-hellem Grün mit seidig glänzenden, feinen Einschlüssen. Gelbliche bis goldbraune Nuancen charakterisieren den Peridot aus Arizona, USA, wo er dem Indianerschmuck neue Akzente verleiht. Besonders selten sind der Katzenaugen-Peridot und der Stern-Peridot.

Der Blick in die Tiefe

Betrachtet man den Peridot in chemischer Hinsicht, besteht er aus einem Eisen-Magnesium-Silikat, wobei die Eisenmenge die Farbintensität beeinflusst. Trotzdem seine Härte nur bei 6,5 – 7 auf der Mohs´schen Skala liegt, ist er robust und gleichsam pflegeleicht. Edelsteinschleifer allerdings müssen bei ihrer Arbeit besondere Vorsicht walten lassen, da die Spannung im Innern der Rohkristalle meist ziemlich groß ist und diese schnell bersten lässt. Hat er aber die ersten Hürden überwunden, verwandelt der Schleifer den Edelstein in attraktive Schmuckstücke. Dabei orientiert er sich an der jeweiligen Kristallform und nutzt meist die klassischen Tafel- und Facettenschliffe. Üblich sind auch runde und antike Formen, Ovale und Achtecke. Besonders große und transparente Edelsteine mit intensiver Farbe werden zu wunderbaren und wertvollen Unikaten, kleinere Peridots zu begehrten Seriensteinen und schicken Individualisten für jedes Budget. In Cabochons verwandelt der Edelsteinexperte gerne die Peridots mit zahlreichen Einschlüssen, da auf diese Weise die einzigartigen Merkmale besser zur Geltung kommen.

Der Heilstein Peridot

Bereits Hildegard von Bingen zählte den Peridot zu ihren wichtigen Basissteinen und nutzte seine Heilwirkung. Man sagt heute, der Peridot sei in der Lage, negative Gefühle umzukehren, das innere Gleichgewicht wiederherzustellen sowie Melancholie und Depressionen zu lindern. Der Peridot wirkt auf das Herz-Chakra und gilt als Hauptstein für das Sternzeichen Krebs.

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