Saphir

Saphir

Saphire sind die Traumsteine des Himmels. Sie stiegen von dort herab und betteten sich in die Tiefen der Erde, um schließlich von den Menschen gefunden zu werden. Schon seit Anbeginn verzaubern diese Edelsteine, die sich in allen Farben des Himmels präsentieren, die Menschen. Sie erinnern an das zarte Blau des erwachenden Morgens, an die strahlende Helligkeit zur Mittagszeit sowie an das tiefe Blau des nächtlichen Himmels. Mit den anderen Nuancen schließt sich der Kreis, denn die Saphire erscheinen auch im Graublau des nahen Winters, in den grünen Farben des Frühlings, im strahlenden Gelb des Sommers und in den rötlichen Akzenten, die den Herbst ankündigen.

Der Saphir unter dem Mikroskop

Der Saphir zählt als Varietät des Minerals Korund. Mit Ausnahme des roten Rubins weist man alle anderen farblichen Nuancen dem Saphir zu. Er zeichnet sich durch eine besonders gute Härte, die bei 9 auf der Mohs-Skala liegt, aus, einzig übertroffen durch die Diamanten. Der Saphir gilt als härtestes Mineral der Erde und ist ein äußerst pflegeleichter Edelstein. Er besteht aus Aluminiumoxyd mit Beimengungen von Eisen und Chrom, die für die jeweiligen Färbungen verantwortlich sind. Sie verleihen dem ursprünglich weißen Kristall gelbe, grünliche, rosafarbene, blaue und rötliche Akzente. Um deutlich zwischen Rubin und Saphir unterscheiden zu können, einigte man sich darauf, einzig die rubinroten Korunde „Rubin“ zu nennen, während alle anderen als „Saphire“ bezeichnet werden.

Farben und Formen – der Saphir als Schmuckstein

Hört man das Wort Saphir, denkt man meist unmittelbar an den samtig-blauen Edelstein. Lange Zeit wusste man nicht, dass es noch weitere Farbvarianten gibt. Um diese von den blauen Edelsteinen zu unterscheiden, spricht man in diesen Fällen von „fancy Saphiren“. So erobern nun auch die anderen Farbnuancen die Herzen all jener, die eine Vorliebe für individuellen Farbsteinschmuck haben. Die Schmuckdesigner der Welt freut es, denn für sie ergeben sich nun fast unzählige Möglichkeiten, ihre Kunden mit immer ausgefalleneren Arbeiten zu erfreuen, sei es als Anhänger im Collier, als funkelnder Ohrschmuck, als erstaunlicher Ringstein, in faszinierender Reihung oder als exquisite Pavé-Fassung. Zwei elegante Raritäten sollen ebenfalls nicht ungenannt bleiben: Als „Padparadscha“ ist die orangefarbene Varietät bekannt, deren Namen man auch mit „Lotusblüte“ übersetzt. Ihr Herz schimmert in Orange und ist von feinen Pink- und Rosanuancen umgeben. Auch die Sternsaphire sind sehr ungewöhnlich und heiß begehrt. Wie beim Rubin tritt diese fast schon magische Erscheinung ebenfalls beim Saphir auf: Sie präsentiert sich als sternförmige Lichterscheinung, die bei der Bewegung des Edelsteins über der Oberfläche zu schweben scheint. Man sagt, dass sich schon zahlreiche Edelsteinliebhaber Hals über Kopf in einen solch wunderbaren Stein verliebt haben sollen.

Fundorte und Qualitätsmerkmale

Edelsteinexperten sind in der Lage, aufgrund der Farbnuancen die Herkunft der Steine zu bestimmen, da diese je nach Fundort unterschiedlich sind. Im Jahr 1880 fand man beispielsweise in der Kaschmir-Region nach einem Bergsturz Steine in 5.000 Metern Höhe, die in reinem und intensivem Blau mit einem leicht violetten Akzent schimmerten. Auch bei künstlichem Licht veränderte sich der Farbton nicht. Die sogenannte „Kaschmir-Farbe“ ging schließlich als Qualitätsmerkmal in die Historie der Edelsteinbestimmung ein, ebenso wie die „Burma-Farbe“, auf deren Skala die Farbtöne zwischen sattem Königsblau und tiefem Kornblumenblau zu finden sind. Ebenfalls sehr wertvoll sind die Saphire aus dem ehemaligen Ceylon und jetzigen Sri Lanka. Sehr begehrt sind überdies die garantiert unbehandelten Edelsteine sowie jene, für die entsprechende Zertifikate ausgestellt werden können. Weitere Saphire findet man heutzutage in Thailand und Vietnam, in Afrika und Australien.

Überraschungen aus der Natur

Immer wieder gelingt es der Natur, die Menschen zu überraschen. So geschah es auch vor einigen Jahren auf Madagaskar, als man im Südosten der Insel eine Edelsteinfundstelle ausmachte, die sich über mehrere Kilometer hinzog. Viele der dort gefundenen Saphire überzeugten mit einer herrlichen Rosatönung und Gelbfärbung sowie mit außerordentlicher Schönheit und Transparenz. Auch in Tansania vermerkte man erstaunliche Saphirfunde in Blau, Grün, Gelb und Orange. Selbst in Brasilien holte man märchenhafte Saphire von Blau über Purpur bis Pink an die Erdoberfläche.

Die Verwandlung vom Rohstein zur magischen Schönheit

Aus den Edelsteinminen transportiert man die Rohkristalle zu den Schleifereien, in denen die Experten sie behutsam und mit höchster Sorgfalt in Edelsteinschönheiten verwandeln. Denn die fragilen Steine zieren sich und fordern äußerste Konzentration. Nicht nur, weil ein unbedachter Handgriff sie zerstören könnte, sondern auch, weil viel Fingerspitzengefühl erforderlich ist, um die Besonderheit des jeweiligen Steins zu identifizieren und diese Individualität durch den perfekten Schliff hervorzuheben.

Mystischer Saphir

Der Saphir symbolisiert die Treue und lässt Menschen vor Sehnsucht aufseufzen. In seinen kühlen Tiefen scheint die Liebe zu verweilen. Warum sonst hätte George Gershwin seine „Rhapsody in Blue“ geschrieben? Man sagt, der Saphir wirke besänftigend und ausgleichend. Er beruhige die Nerven, schärfe den Blick für das Wesentliche und stärke die Willenskraft. Er lindere Angst und steigere die Konzentration. So ist es verständlich, dass dem Saphir das Hals-Chakra zugewiesen wird und er auf das Dritte Auge Einfluss nimmt. Er ist außerdem Hauptstein des Sternzeichens Fische.

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