Rubin

Rubin

Zu den wohl eindrucksvollsten Edelsteinen der Welt zählt der Rubin. Sein machtvolles Rot demonstriert Stärke, Präsenz und Lebenskraft. Gleichzeitig steht diese wunderbare Farbe für die Liebe, für Gefühle und für Wärme. Rot ist seit jeher die Farbe der Herrscher und so nimmt der Rubin auch einen besonderen Platz in der Rangliste der kostbarsten Edelsteine ein. Insbesondere in feinsten Qualitäten überzeugt er mit seiner Leuchtkraft, seiner Härte und seiner außergewöhnlich starken Farbe. Der Name „Rubin“ lässt sich vom Lateinischen „rubens“ und „rubinus“ ableiten, was „rot“ und „der Rote“ bedeutet. Schon während der Bronzezeit fand man im heutigen Myanmar vortreffliche Rubine, vor etwa 2000 Jahren fand man sie in Indien, und auch Ägypter, Griechen und Römer ließen sich vom Schimmer der Edelsteine verführen.

Der Rubin im Tiefen-Fokus

Der Rubin ist eine Varietät des Minerals Korund. Dieses zählt zu den härtesten Mineralen der Erde. In Verbindung mit Chrom, Titan, Eisen und Vanadium verwandelt sich das normalerweise farblose Korund in einen Rubin, der auf der Mohs´schen Skala mit dem Härtegrad 9 direkt unter den Diamanten steht. Nur eindeutig roter Korund darf als Rubin bezeichnet werden, andere Farben werden der Saphir-Gruppe zugeordnet. Die Gemeinsamkeiten von Rubin und Saphir entdeckte man erst Anfang des 19. Jahrhunderts. Zuvor bezeichnete man fälschlicherweise als Rubine auch rote Spinelle und Granate – insofern sind sowohl der „Timur Ruby“ als auch der „Black Ruby“ in den britischen Kronjuwelen Spinelle statt Rubine. Begibt man sich auf die Suche nach einem nahezu perfekten Rubin, wird es vermutlich ein Weilchen dauern, da diese höchst selten sind. Denn nur die perfekten Rubine verfügen über nur minimale Einschlüsse, das typische Rot und die erforderliche Kristallstruktur – ohne Risse und Sprünge, die das Element Chrom im Laufe der Jahrmillionen bei vielen Rubinen verursacht.

Ausgezeichnete Rubin-Funde

Mittlerweile wurden Rubine fast rund um die Welt gefunden, allerdings in unterschiedlichen Qualitäten. Wirklich außergewöhnliche Funde stammten schon früh aus Ländern wie Indien, Sri Lanka, Myanmar und Thailand, die noch heute zu den wichtigsten Exportländern für Rubine gelten. In Indien bezeichnet man den Rubin ans „ratnaraj“ und meint damit den „König der Edelsteine“. Aus dem Nordosten von Myanmar stammen jene zweifarbigen Rubine, die man zunächst für wertloser hielt. Als man aber feststellte, dass der dunkle Kern sich bei entsprechender Hitzeeinwirkung in ein prächtiges Rot verwandelt, traten die Edelsteine ihren Siegeszug rund um die Welt an. Heute kommen aus Mong Hsu Rubine zwischen 0,5 und 3 Karat. Vietnamesische Rubine erkennt man an einem leichten Violettschimmer, thailändische Rubine zeigen sich dagegen von dunklem Rot bis ins leichte Braun. In diesen Fällen spricht man von der „Siam-Farbe“, die neben der „Burma-Farbe“ zu den begehrten Nuancen beispielsweise in den USA zählt. Rubine aus dem ehemaligen Ceylon präsentieren sich meist in hellem Rot, das an reife Brombeeren erinnert. Weitere interessante Lagerstätten befinden sich in Pakistan und Kaschmir, Afghanistan und Tadschikistan, Nepal und Laos. Aktuell bringt auch Ostafrika beeindruckende Rubine von Hell- bis Dunkelrot auf den Markt.

Der Rubin und seine Farbe

Wäre er nicht rot, wäre er kein Rubin. Natürlich ist die Definition des prachtvollen Edelsteins nicht ganz so einfach, doch ist seine Farbe ein starkes Indiz für die funkelnde Kostbarkeit. Das Rot symbolisiert Feuer ebenso wie Blut – Energie und Lebenskraft. Pulsierend, heiß, leidenschaftlich und grenzenlos. Wer einen Rubin trägt, liefert ein eindeutiges Statement ab – für Selbstbewusstsein und das Wissen um seine Wirkung. Auf die Frage nach dem schönsten Rubinfarbton gibt es sicherlich keine eindeutige Antwort. Allerdings wurden Definitionen geschaffen, um den Rubin kategorisieren zu können. Der „Burma-Rubin“ repräsentiert beispielsweise die schönste und luxuriöseste Rubin-Variante. Dabei ist es nicht unbedingt gesagt, dass er tatsächlich aus Burma stammt. Es ist der Hinweis darauf, dass er die Qualitäten besitzt, die die ausgezeichneten Rubine aus dieser Region in sich vereinen. Seine Farbe ist dann ungewöhnlich lebhaft und behält die großartige Leuchtkraft immer bei, egal ob es sich gerade um Tageslicht oder Kunstlicht handelt.

Effekte, die bezaubern können

Beurteilt man den Rubin, spielt die Farbe die wichtigste Rolle. Ihr folgt die Transparenz. Auch wenn bei anderen Edelsteinen Einschlüsse den Wert negativ beeinflussen, ist es beim Rubin nicht der Fall. Im Gegenteil: Sie gelten als Echtheitsnachweis für die natürliche Herkunft, verleihen dem Rubin eine Art „Fingerabdruck“ und zeichnen ihn damit als Unikat aus. Die einzige Voraussetzung: Sie sollten sich in das optische Gleichgewicht perfekt einfügen, welches nur der professionelle Edelsteinschleifer herzustellen vermag. Er ist in der Lage, den rohen Stein in den „König der Edelsteine“ zu verwandeln und ihm jene Schönheit zu verleihen, die die besondere Magie verströmt.

Sternrubine, die kostbaren Raritäten

Hält man einen der seltenen Sternrubine in Händen, kann man sicherlich seinen Blick kaum noch abwenden. Im Innern des Rubins hat sich das Mineral Rutil sternförmig abgelagert und verursacht damit jenen Effekt, der in Fachkreisen als „Asterismus“ bekannt ist. Vorzugsweise nutzt man für diese seltenen Exemplare den großzügigen Cabochon-Schliff, der den sechsstrahligen Stern perfekt in Szene setzt. Bewegt man den Edelstein leicht, scheint der Stern sogar über die Oberfläche hinwegzugleiten. Die exquisiteste Präsentation eines Sternrubins zeigt ihn perfekt in der Mitte und mit vollständig bis zur Rundiste reichenden Strahlen.

Die Wirkung der Rubine

Der Rubin gilt als Glücksstein für Liebe und Sexualität. Man sagt ihm vitalisierende Heilkräfte nach und dass er Lebenskraft schenke und die Sensibilität in einer Beziehung stärke. Außerdem soll er dabei behilflich sein, die Gedanken zu zentrieren und eigene Bedürfnisse und Wünsche zu entfalten. Der Rubin wirkt auf Herz- und Wurzel-Chakra und ist bekannt als Hauptstein für das Sternzeichen Widder.

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