Topas

Topas

Einen Topas zählt man zu den Inselsilikaten. Meist verfügt er über flächenreiche und gut ausgebildete Kristalle, die an der Oberfläche einen glasähnlichen Glanz vorweisen. Ursprünglich ist der Topas durchsichtig und farblos. Kommt es aber zu Unregelmäßigkeiten in der Gitterstruktur des Kristalls, verleihen Lichtbrechungen einen nahezu weißen Eindruck. Vermischen sich diverse Elemente miteinander, nimmt der Topas unterschiedliche Farbnuancen an, die von zartem bis honigfarbenem Gelb über Rosa-, Violett- und Braunrot bis hin zu Hellgrün und Hellblau reichen können. Bedingt durch die Farbintensität nimmt die Transparenz dann entsprechend ab.

Das Geheimnis der Namensherkunft

Woher der Name Topas stammt, konnte bislang immer noch nicht eindeutig geklärt werden. Schon Plinius der Ältere machte sich über dieses Thema Gedanken und vermutete, der Topas stamme von der ähnlich klingenden Insel Topazos im Roten Meer. Dagegen spricht allerdings die Tatsache, dass dort Olivin vorkommt, was man lange Zeit mit einem Topas verwechselte. Der Edelsteinname könnte auch auf dem Sanskrit-Wort „tapas“ beruhen, das man mit „Leuchten“ oder „Feuer“ übersetzt. Bekannt ist der Topas schon seit 2000 Jahren. Er zählt zu den berühmten apokalyptischen Steinen, die zur Abwehr von Feinden dienten und gleichzeitig als Symbol für Glanz und Schönheit angesehen wurden.

Der Blick auf die Historie

Zahlreiche Fundorte rund um die Welt liefern erstaunliche Topase. Zu ihnen gehört beispielsweise das brasilianische Minas Gerais, in dem man zwei großartige, farblose Exemplare fand, die heute im National Museum of Natural History, Washington D.C., präsentiert werden – mit einem Gewicht von 31,8 kg und 50,4 kg. Sherryfarbene Topase mit eindrucksvollen Hämatit-Einschlüssen fand man in Utah, USA, und weingelbe Steine im 18. Jahrhundert im sächsischen Schneckenstein. Im Vergleich zu den faustgroßen Exemplaren, die man z.B. in Brasilien oder Sibirien fand, erschienen diese nur wenige Millimeter großen Topase aber winzig klein. Ein außergewöhnlicher Topas befindet sich in Dresden: Im Grünen Gewölbe befindet sich der „Braganza“, ein großartiger geschliffener Edelstein mit einem Gewicht von 1.680 Karat, der 1740 irrtümlicherweise als Diamant in die portugiesische Krone eingesetzt wurde. Im Laufe der Jahre lief der preiswertere Citrin dem Topas den Rang ab und nutzte sogar als „Goldtopas“ seinen Namen. Doch auch dieses Edelsteinmärchen hat einen guten Ausgang, denn die Kenner und Liebhaber exklusiver Steine beschlossen kurzerhand den Zusatz „Edel“, um den echten Topas deutlich vom „Quarz-Topas“ abzugrenzen. Im Übrigen können farblose Topase durch Bestrahlung einen blauen Farbton annehmen; teilweise werden sie anschließend gebrannt, um die Farbstabilität zu gewährleisten. Durch den Vorgang der Bestrahlung kann Radioaktivität entstehen, die jedoch ungefährlich ist.

Der Topas als Heilstein

Viele Menschen entscheiden sich für einen Topas, da sie von seiner Heilwirkung überzeugt sind. Ihm wird nachgesagt, er schenke ein glückliches und zufriedenes Gefühlsleben, verleihe Eigenständigkeit und unterstütze die Selbstverwirklichung. Er verhelfe zu Anerkennung und Erfolg und wirke blutstillend bei Wunden, kühlend bei Verletzungen sowie appetitanregend. Man kann den Topas für sämtliche Chakren nutzen, als Haupt-Chakren gelten aber Hals-, Solarplexus- und Sakral-Chakra. Der Topas wird außerdem den Sternzeichen Wassermann, Jungfrau und Löwe als Hauptstein zugewiesen.

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