Tansanit

Tansanit

Der Tansanit ist wahrlich ein Ausnahme-Edelstein, denn man findet ihn nur an einem Ort auf der Welt: in Tansania, Ostafrika. Dort, wo sich seit fast ewiger Zeit am Fuße des Kilimandscharo die weiten Ebenen mit ihren Erhebungen erstrecken, konnte sich auch jener Kristall entwickeln, der heute weltweit mit seinem erstaunlichen Flair für Furore sorgt. Als man die ersten tiefblauen Kristalle im Jahr 1967 entdeckte, hielt man den Atem an und feierte schließlich die prachtvollen Exemplare als „Edelsteine des 20. Jahrhunderts“. In den Merelani Hills bei Arusha formten Quarzite, Gneise und metamorpher Schiefer jene flachen Inselberge, um in ihrem Innern bei besten Voraussetzungen die Basis für die kostbaren Kristalle zu schaffen. Vermutlich lagerten sie dort Millionen von Jahren, bevor vorüberziehende Massai die in der Sonne funkelnden Kristalle bemerkten und mitnahmen.

Der Tansanit geht um die Welt

Natürlich bot man auch dem New Yorker Juwelierunternehmen Tiffany einige der erstaunlichen Tansanite an und brachte damit eine Welle der Begeisterung ins Rollen, denn im Hause Tiffany wusste man sofort, dass es sich bei diesem Fund um eine Sensation handelte und man schnell reagieren musste. Allerdings empfahl man, den gemmologisch korrekten Namen Zoisit zu ändern, da dieser zu sehr an das englische Wort „suicide“ erinnern würde. Der Vorschlag, stattdessen dem Fundort zu Ehren den Namen „Tansanit“ zu nehmen, wurde schnell angenommen. Zwei Jahre nach seiner Entdeckung präsentierte Tiffany eine groß angelegte Werbekampagne, bei der der exklusive Edelstein weltbekannt wurde und sich in die Herzen der Kenner und Edelsteinliebhaber schlich. Inzwischen wird für einen Tansanit in beispielhafter Qualität und mit hohem Gewicht fast jeder geforderte Preis gezahlt.

Der Weg vom Kristall zum Edelstein

Durch die Namensänderung gilt der aus Calcium-Aluminium-Silikat bestehende Tansanit als blaue Varietät des Edelsteins Zoisit und weist eine Härte zwischen 6,5 und 7 auf der Mohs-Skala auf. Daher ist er sehr empfindlich und sollte weder mit Säure in Berührung kommen, noch in einem Ultraschallgerät gereinigt werden. Der empfindliche Stein bereitet schon dem Edelsteinschleifer einiges Kopfzerbrechen, denn aufgrund seiner Struktur ist die Spaltbarkeit sehr ausgeprägt. Dennoch wird der Edelstein in fast alle möglichen Formen geschliffen und präsentiert sich daher buchstäblich mit einem Facettenreichtum, der beispielhaft ist. Das von einem leichten Purpurhauch umspielte Blau ist die wohl begehrteste Farbe des Tansanits. Diese Blau reicht vom hellen Violett-Blau bis hin zum imposanten Ultramarin. Am besten kommt die Tansanit-Wirkung in großen Steinen zur Geltung – meist von mehr als zehn Karat. Dann erkennt man deutlich auch die Mehrfarbigkeit, die sich bei der Änderung des Blickwinkels ergibt. Mal erscheint der wunderbare Stein in einem Braun-Gelb, mal in Purpur, und an anderer Stelle überrascht er mit Blautönen. Möchte man auf den braun-gelben Farbanteil verzichten, kann dieser durch vorsichtiges Erhitzen eliminiert werden. Allerdings muss man große Vorsicht bei diesem Prozess walten lassen, da man ansonsten den richtigen Zeitpunkt des Farbwechsels verpasst und damit möglicherweise den Stein komplett schädigt. Außerdem ist es wichtig, dass die zu behandelnden Rohsteine möglichst einschlussfrei sind, da die Einschlüsse ansonsten Risse verursachen könnten.

Über die Heilwirkung der Tansanite

Der ungewöhnlichen Ausstrahlung dieser Edelsteine kann man sich schwer entziehen, zumal die Farben eine eigene Sprache zu sprechen scheinen und eine unkonventionelle und gleichsam makellose Extravaganz verkörpern. Tansanite stehen für Selbstbewusstsein und Individualismus. Man sagt, ein Tansanit fördere das logische Denken und sei hilfreich bei Depressionen und Konzentrationsschwächen. Er wird dem Hals-Chakra zugeordnet sowie dem Sternzeichen des Schützen und unterstützt bei der Meditation.

Bekannt aus den Medien

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